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 Betreff des Beitrags: Der Prozess in Hamburg
BeitragVerfasst: So 18. Mai 2008, 22:50 
Kokosadun hat geschrieben:
Mal sehen was der Prozess in Hamburg bringen wird, wo es um die eventuell passierte Abzocke in Hamburg geht.


So, ganz kurz, weitere Details kommen später mit Nachweis und allem Drum und Dran.
Das hat hier alles seine Richtigkeit, dafür stehe ich mit meinem Namen!
Keine Gerüchte, sondern Tatsachen!
Stern- und bildzeitungsreif!

Ich war die Tage oben in Hamburg.
Dort fand ein Gerichtsprozess statt.
Die Angeklagte war Geschäftsführerin von Inline Hamburg.
Sie hat in ihrer Amtszeit 603.000 Euro hinterschlagen!

Kuriere wie Du und ich mit schmerzverzerrtem Gesicht nach harten Arbeitstagen wurden ABGEZOCKT!

603.000 EURO !

Man stelle sich diese Summe an Geld bildlich vor, in Relation zu dem, was unsere treuen Kurierkameraden tagtäglich leisten und verdienen und an Gefahren in Kauf nehmen!

Ich habe mir gewünscht, daß man diese Frau einsperrt, mindestens 4 Jahre.
Sie bekam nur zwei Jahre auf Bewährung!
Unter welchen Drogen stand der Richter?

Ich war drin im Gerichtssaal, als der Richter die monatlichen Summen vorgelesen hat, die diese Frau den Kurieren weggenommen hat, vorbei an der so gut aufgebauten Buchhaltung.
Alles habe ich leider nicht mitbekommen, weil uns der Richter hinausschickte, weil der Saal zu voll war und zu wenige Stühle da waren.

Und jetzt frage ich mich nach Alledem:

Was BITTESCHÖN soll jetzt an INLINE in dieser Angelegenheit besser sein als an anderen Kurierfirmen in Deutschland?

"Von Kurieren für Kuriere?" - "Ein Modell, das für die Fahrer da ist?"

Die Sache bei Inline war wahrscheinlich die größte ABZOCKE, die KURIERDEUTSCHLAND jemals erlebt hat !

Nachweise kommen noch schriftlich, ich kriege sie alle noch auf Papier.

Mir reicht es !!!

Ich habe es von Anfang an gewußt, daß mit dieser Firma irgendetwas faul ist und bin ganz froh, daß ich da vor Schlimmerem verschont blieb durch meinen Abgang nach einem Jahr!

Wer entschädigt die Opfer dafür? - der gütige Richter vielleicht? - Aus seiner Privatkasse?
Die Fahrer selbst kriegen davon wahrscheinlich keinen Cent mehr zurück, die bereits Ausgeschiedenen sicher nicht.

Man wird sehen und hören, was daraus wird.

Präventiver Nachtrag:
Mein Beitrag ist kein schlecht machen von dem Inlinemodell.
Diese Sache aber verschweigen geht nicht!
Ich fühle mich 1. mit als Geschädigter, weil ich selbst überzeugter Inliner war und damals überlegt habe nach Hamburg zu gehen und deshalb ist es für mich nicht leicht. Meinen Beitrag oben mußte ich daher auch etwas editieren, nachdem meine Wut nachgelassen hat.
2. Sehe ich es als meine Pflicht als Forenbetreiber an, die Menschen darüber zu informieren.
Mal sehen, vielleicht landet die Sache aber auch wirklich noch in der Bild-Zeitung, wo sie eigentlich hingehört.


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# Wie es der Zufall so will, ist dies nun der 25.000ste Beitrag im Forum! - Das erste Viertel von 100.000 ist voll.
# Für mich Grund zum Feiern, trotz Abzocke und Allem! :smt051
# Forenziel eindeutig erreicht, auch wenn das Huhn dafür einige Federn lassen mußte.
# Wo gehobelt wird fallen Späne, das war immer so und wird wohl auch immer so bleiben.
# Ein Hoch auf das größte und informativste Kurierforum der Welt!
# Möge es weiterhin so viel Zustimmung und alles Negative überwiegenden Dank erhalten wie bisher!
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Zuletzt geändert von kokosadun am Di 20. Mai 2008, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Die Hamburger Morgenpost berichtet
BeitragVerfasst: Di 20. Mai 2008, 10:31 
Hier jetzt ein Artikel über die Abzocke von Hamburg in der Hamburger Morgenpost von der netten gutaussehenden jungen Blondine, die wir nicht so recht zuordnen konnten:

--> Kaufsüchtig! 400000 Euro unterschlagen - Artikel vom 15.05.2008

Die anderen 203.000 Euro sind da unerwähnt, weil die angeblich schon verjährt sind.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 20. Mai 2008, 19:15 
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Registriert: Di 31. Okt 2006, 20:26
Beiträge: 2827
Wohnort: leipzig
in deutschland müsste es dafür knallharte gesetze geben,das solche leute sofort weggeschlossen werden und immer in Sicherheitsverwarung bleiben.ich wurde auch schon oft von mehreren firmen nicht bezahlt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 20. Mai 2008, 22:25 
Das sehe ich ganz genauso speedmk.

Ich finde zwei Jahre auf Bewährung sind absolut zu wenig für diese Sache.
Sowas können sie machen mit Siemenschefs oder mit welchen von der Bahn, wo die Angestellten dort ein gutes Geld verdienen und sozial abgesichert sind mit allem Drum und Dran.

Aber doch nicht mit Chefs von selbständigen FAHRRADKURIEREN !
Da fehlt einfach die Verhältnismäßigkeit, die niemand versteht, der noch nie Kurier gefahren ist.

Wie gesagt, 4 Jahre Knast hätte ich für diese Frau für einigermaßen vertretbar befunden.

Zudem sieht es danach aus, wie wenn bei Inline Hamburg noch ganz andere Sachen passiert wären. Leider kann ich die Sache nicht beweisen und auch nicht belegen, aber es ist die Rede von einem Betrug an den Fahrern, der insgesamt 1,3 Millionen Euro ausmacht!

Sobald ich es belegen kann, erfahrt ihr es hier.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 21. Mai 2008, 00:07 
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Registriert: Di 11. Mär 2008, 14:55
Beiträge: 316
Mal ne Frage als Außenstehender: Wie sah/sieht dieses Model denn aus, was wäre denn mit dem Geld gemacht worden, wenn sie es nicht unterschlagen hätte?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 21. Mai 2008, 10:42 
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Registriert: So 11. Dez 2005, 13:46
Beiträge: 254
Wohnort: Leipzig
Dann müssten aber auch die ganzen Sozialschmarotzer, die arbeiten gehen und Kohle verdienen und trotzdem noch vom Arbeitsamt/Sozialamt Kohle kassieren und dann immer noch rumbarmen, genauso behandelt werden. Das ist ja auch Unterschlagung und Betrug am ehrlichen Normalbürger.

_________________
4Kant


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 23. Mai 2008, 09:03 
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Moderator

Registriert: Mi 6. Dez 2006, 11:06
Beiträge: 1196
Hier auch noch ein Artikel:

http://www.welt.de/welt_print/article19 ... teilt.html

Da kann man auch kommentare abgeben.

Gruß David


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 23. Mai 2008, 09:51 
Danke für den Link.

Durch die Sätze

Zitat:
Dörte A. will sich um eine Regulierung des Schadens bemühen. Bei einer zu verbüßenden Haftstrafe hätten die Geschädigten fast überhaupt keine Chancen mehr, von ihrer ehemaligen Geschäftsführerin eine Entschädigung zu bekommen.


verstehe ich nun auch die Entscheidung des Richters besser, sie nicht einzusperren.


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