Ooops, hier ist ja was los! Mal 'n Weilchen nicht im Forum gewesen und plötzlich so viel Berlin wie nie.
Also erst einmal Danke, Frosch, für die Bereitschaft zur Moderation! Schön, dass du diese Diskussion hier losgetreten hast. Die übliche Verwechslung Einzelner von Thread und Threat lasse ich mal unberücksichtigt & persönliche Anmache wird sowieso ignoriert, was soll's.
Zur Sache:
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Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht so richtig. Auf unserer Seite
www.courier-crash.de ist doch eigentlich das ganze Projekt klar und deutlich beschrieben. Offen bleibt da nur, wer im einzelnen dahintersteht - aber das ist in Berlin allen klar, meinten wir, da niemand ein Geheimnis daraus gemacht hat. Im Gegenteil: Wir haben sämtliche Infos auf ein Blatt Papier geschrieben und mehreren Leuten (Kuriersprecher und andere Vertrauenspersonen) bei den verschiedenen Zentralen Ende Januar in die Hand gedrückt, mit der Bitte, das Interesse ihrer Kollegen abzufragen. Dieses Schriftstück ist von mehreren persönlich unterschrieben und es stehen auch Handynummern drauf. Dass dies auf der Website von uns anders gehandhabt wurde, hat einfach mit dem Charakter des Mediums zu tun.
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Was wird nun passieren? Wir werden jetzt Handzettel kopieren mit den relevanten Fakten und einer Einladung und jedem Radkurier in Berlin zukommen lassen. Die Aufforderung zum gemeinsamen Treffen aller Interessierten bezieht sich auf Sonntag, den 1. April um 15 Uhr im Café Conmux in Free'hain (Wühlisch / Ecke Simon-Dach). Außerdem geht in den nächsten Tagen eine förmliche Bitte um entsprechende Unterstützung an die jeweiligen Bestimmer in den Zentralen 'raus.
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Natürlich ist die Umsetzung eines derartigen Projekts ohne Gründung eines eingetragenen Verein (dessen Gemeinnützigkeit beurkundet wurde) undenkbar. Denn: Wenn überhaupt, werden sich einzelne Zentralen nur dann für eine solche Initiative dauerhaft engagieren, wenn sie die Kosten dafür steuerlich absetzen können. Daher haben wir diesen Radkurier-Verein jetzt gegründet. (Infos dazu hier im Berliner Forum und auf unserer Website
www.courier-company.de)
Der besondere Punkt bei unserem Projekt 'courier-crash ist aber, dass wir keinen Kurier zwingen wollen dem Verein beizutreten (und Mitgliedsbeitrag zu zahlen), der eigentlich nur an der Unterstützung im Falle eines Unfalls interessiert ist. Somit benötigen wir zwingend den amtlich (also finanztechnisch und vereinsrechtlich) sauberen Verein, zum anderen aber eine unbürokratische Teilnahmemöglichkeit an der Soforthilfe. Daher wollen wir, falls überhaupt Interesse besteht, dass ein oder zwei Leute jeder sich beteiligenden Gruppe Verantwortung hinsichtlich der Bestimmung verbindlicher Auszahlungs-Voraussetzungen wie -Entscheidungen übernehmen.
Es würde (im rechtlichen Sinne) also sowas wie eine unabhängige Beratergruppe (beispielsweise 5 Leute von 5 Zentralen) berufen werden, deren Vorschlag zur Anerkennung eines Unfalls bzw. des daraus folgenden Anspruchs auf Auszahlung für den Vereinsvorstand bindend wäre. Die andere Möglichkeit ist, dass diese Kollegen selbst in den Verein eintreten könnten und direkt in den Vorstand gewählt werden würden. Beide Varianten sind unter uns besprochen und prinzipiell akzeptiert.
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Schlussendlich: Wir rennen niemand hinterher. Wir wollen nur erreichen, dass alle über die nötigen Informationen verfügen und sich jeder persönlich entscheiden kann, ob er das Angebot zur gemeinschaftlichen Selbsthilfe annehmen möchte. Ja richtig, und als Ersatz für die BG-Mitgliedschaft oder Abschluss einer Unfallversicherung ist das nicht gedacht. Und natürlich auch nicht als Gegenmodell zum BMEF. Global denken, lokal handeln
Noch Fragen?
Jan